Zwischen Bibliothek und Sportverein

Foto: Cathrin Silberzahn

Cathrin Silberzahn, Deutschlandstipendiatin an der
Julius-Maximilians-Universität in Würzburg:

"Das Deutschlandstipendium gibt mir Freiheit. Die herkunftsunabhängige und leistungsorientierte Förderung zeigt Studierenden, dass anerkannt wird, was sie geschafft haben und motiviert dazu, sich weiter anzustrengen."
"Das Deutschlandstipendium ist eine Wahnsinnsanerkennung", freut sich Cathrin Silberzahn. Ihre Zeit verbringt die 22-jährige Jurastudentin am liebsten in der Bibliothek.

"An meinem Studienfach gefällt mir vor allem das intensive Bücherstudium." Für Cathrin Silberzahn bedeutet die Förderung in den kommenden zwei Semestern vor allem eines: "Unabhängigkeit! Ich kann meine Eltern entlasten, ich kann mich auf mein Studium konzentrieren und ich kann mich weiterhin für meinen Sportverein engagieren." Tanzen, Turnen? Fehlanzeige! Vor zwei Jahren hat die eher zierliche Frau mit den dunklen Locken das Ringen für sich entdeckt und es anschließend bei den Deutschen Meisterschaften 2010 auf Platz sieben geschafft. In ihrem Verein bewege sie sich damit noch allein unter Männern, sagt sie lachend, aber gerade unter den jungen Mitgliedern seien die Frauen in diesem Sport im Kommen. Auch dafür engagiert sie sich ehrenamtlich.