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Leuchtturm an der Isar
Die Technische Universität München (TUM) zählt zu den europäischen Topuniversitäten, die enge Kontakte zu namhaften Firmen und engagierten Stiftungen pflegen. Seit dem Sommersemester 2011 profitieren mit dem Deutschlandstipendium zahlreiche Studierende von diesem Netzwerk - und umgekehrt.
Universitätspräsident Wolfgang A. Herrmann"Der Wohlstand unserer Kinder und Enkelkinder hängt davon ab, ob wir heute gemeinsam in Wissenschaft und Bildung investieren", sagt Universitätspräsident Wolfgang A. Herrmann. Gut ausgebildete Menschen seien der wichtigste Innovationsfaktor des Landes, die TUM wolle daher die besten Talente aus der ganzen Welt gewinnen und Spitzenkräfte in Deutschland halten. Neben den dafür schon geschaffenen Stipendienprogrammen hält Herrmann das Deutschlandstipendium für einen weiteren entscheidenden Baustein in der Begabtenförderung: "Es erlaubt einem breiten Spektrum an Förderern, besonders begabte Studierende zu unterstützen. Vom dadurch intensivierten Austausch zwischen Förderern, Studierenden und Universität profitieren alle Beteiligten."
Attraktiv für Frauen
Langjährige Partnerschaften mit namhaften Firmen und engagierten Stiftern haben dem Deutschlandstipendium an der Isar einen fulminanten Start beschert. Wie schon 2011 schöpft die Technische Universität München auch 2012 die Höchstförderquote aus. Für alle 260 vom BMBF zugeteilten Deutschlandstipendien konnten Förderer gewonnen werden. Dabei legt die Universität über die finanzielle Unterstützung hinaus viel Wert auf eine ideelle Förderung etwa durch Mentoring-Programme. Herrmann hofft, dass das Deutschlandstipendium das Studium an der Isar auch für Frauen noch interessanter macht. Bei der Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen verfolgt die Universität ein ehrgeiziges Ziel: Sie hat sich vorgenommen, die für Frauen attraktivste technische Universität in Deutschland zu werden.
Steckbrief Technische Universität München
Uhrenturm der TUMUnweit von Alter und Neuer Pinakothek ragt in München der markante Uhrenturm der Technischen Universität München auf. Nobelpreisträger wie die Chemiker Ernst Otto Fischer und Robert Huber oder der Physiker Rudolf Mößbauer forschten an der im Jahr 1868 von König Ludwig II gegründeten Hochschule. Rudolf Diesel ließ sich an der Uni zum Bau des nach ihm benannten Motors inspirieren. Absolventen wie Willy Messerschmitt und Claude Dornier beflügelten mit ihren Erfindungen von hier aus die deutsche Luftfahrt.
Die TUM ist eine der führenden Hochschulen in Europa. 470 Professoren und 7.500 Mitarbeiter bilden hier über 31.000 Studierende aus. 2006 und 2012 wurde sie als Exzellenzuniversität ausgezeichnet. Kernelemente ihres Zukunftskonzepts sind ein Tenure-Track-Karrieresystem für Nachwuchswissenschaftler sowie Zentren für Diversity-Forschung und die gesellschaftliche Dimension der Technikwissenschaften. Schwerpunktfelder sind Ingenieur-, Natur- und Lebenswissenschaften sowie Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Wer an einer der 13 Fakultäten mit insgesamt 130 Studiengängen studiert, hat beste Chancen auf eine erfolgreiche Karriere in Wissenschaft und Wirtschaft.
Informationen für Bewerber:
http://www.tum.de/deutschlandstipendium
Dr. Frank Frieß
Telefon 089-289-25310
E-Mail: fundraising@zv.tum.de
http://www.fundraising.tum.de/deutschlandstipendium/
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